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Befreiung aus dem selbst geschaffenen Gefängnis

Herzen in Mauer 2.001

Wie am Ende der Kurzfassung unseres Entwicklungsmodells ( http://www.herzwirtschaft.com/entwicklungsmodell-kurzfassung) angekündigt, wollen wir in diesem Artikel den Schlüssel zur Befreiung enthüllen.

Um uns wirklich grundsätzlich und in der Tiefe weiterentwickeln zu können und dadurch ein mehr an Freiheit für uns zu erreichen, müssen wir eine Möglichkeit finden, um die Mauer zu überwinden, die den inneren Kreis (Verwirklichtes Potential) umgibt und aus dem Angenommenen Ich bzw. Persona/ Ego-Strukturen besteht.

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Je nachdem, wie sehr wir damit identifiziert sind, kann die Mauer auch zu einem wahren Turm wachsen, in dem wir uns eingeschlossen fühlen. Passend zu diesem Bild sind wir dann tatsächlich abgeschnitten und ein Gefühl der Trennung herrscht vor. Wir sind gefangen im Spiel der Emotionen und unseren sich ständig wiederholenden Gedankenschleifen.  „Schuld“ sind dann natürlich die Anderen, die einen unglücklich, wütend, …., machen. Wir fühlen uns als Opfer und sicherlich nicht als Gestalter unserer Lebenswelt. Und doch sind wir es, die diese Mauern immer wieder auf´s Neue errichten. Dies können wir aber in diesem Zustand meist nicht erkennen. Im Turm sitzend ist unsere Wahrnehmungsfähigkeit sehr eingeschränkt.

Wir reagieren auf diese Situation entweder mit einer inneren Flucht die sich beispielsweise in Resignation, Rückzug, Ablenkung und Verdrängung ausdrückt, oder aber wir Kämpfen mit unseren Lebenssituationen, ohne ein Bewusstsein dafür, dass wir dadurch die Mauern noch dicker machen. Egal ob wir Flucht oder Kampf wählen, beide Muster sind gleichermaßen anstrengend und erschöpfend und zehren an unseren Energien, die durch die Mauer ohnehin schon nicht frei fließen können. Gleichzeitig wird unsere ganze Aufmerksamkeit auf die Mauer gezogen, was uns noch mehr gefangen hält. Von innen kann man die Mauer also nicht überwinden, es ist ein Kampf, den man so nicht gewinnen kann.

Und die Lösung? Ist „eigentlich“ sehr einfach und naheliegend, aber in der Umsetzung, zumindest anfangs, nicht leicht. In dem Augenblick in dem wir es schaffen, uns wieder mit unserem Wahren Potential/ Seelen-Ich zu verbinden sind wir automatisch  „draußen“. Wir sind aus dem Spiel ausgestiegen und das ohne Kampf. Gleichzeitig sind wir in diesem Zustand in der Lage unseren eigenen Wesenskern (CORE) wieder authentisch zu spüren und sind vollkommen mit uns verbunden. Die Illusion der Trennung ist verschwunden und wir erkennen, dass wir die Gestalter jedes Details unseres Lebens sind.  Wenn wir mit unserem Wahren Potential verbunden sind, dann haben wir in diesem Zustand auch tatsächlich die Freiheit zu erkennen, was wir wirklich in unserem Leben wollen und wie genau wir unser Leben gestalten wollen.

Nun bleibt natürlich noch die große Frage, wie wir es schaffen uns (wieder) mit unserem Wahren Potential zu verbinden. Und genau darum wird es in dem nächsten Blog gehen.

Herzlichen Dank und bis zum nächsten mal